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Mittlerweile haben über 60 Städte in Deutschland eine Umweltzone eingerichtet. Ab dem 01.Januar 2013 verschärfen mehr als 20 Städte ihre Umweltzone und lassen nur noch Fahrzeuge mit "grüner" Plakette in den Innenstadtbereich bzw. erlauben diesen die Fahrt innerhalb der Zone. Auch für Fahrzeuge mit roter Plakette ist dann Schluss – keine Umweltzone in Deutschland gewährt dann noch freie Fahrt. Wiesbaden und Mainz schalten zum 01.Februar 2013 auf "Grün" und das gesamte Ruhrgebiet folgt Mitte 2014.
Gerade Handwerksbetriebe sind dadurch in besonderem Maße betroffen, da es im Handwerk noch einen hohen Anteil von älteren Dieselfahrzeugen gibt, die nicht über eine "grüne" Plakette verfügen. Derzeit wird in den öffentlichen Medien über eine erzwungene Neuanschaffung von Fahrzeugen für viele Klein- und Kleinstbetriebe und die dadurch entstehende finanzielle Unzumutbarkeit berichtet. Die mögliche Nachrüstung und Förderung eines Dieselpartikelfilters wird durch fehlendes oder lückenhaftes Wissen mit Aussagen wie: "Dienstleistungsorientierte Handwerksunternehmen werden in den Ruin getrieben!" in ein falsches Licht gerückt – Verunsicherung im Handwerk entsteht!
Die Nachrüstung ist jedoch viel günstiger, als vielleicht viele Handwerksbetriebe denken. Ferner sind Nachrüstsysteme für die meisten Fahrzeuge verfügbar. Durch die Nachrüstung ändert sich die Partikelminderungsstufe und ein ehemals "gelbes" Fahrzeug erhält die grüne Plakette.
Schnelles Handeln wird belohnt! Denn im Jahr 2012 kann eine Nachrüstung von Diesel-Pkw (Erstzulassung bis 31. Dezember 2006) und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 t (Erstzulassung bis 16. Dezember 2009) einmalig vom Staat mit 330 Euro gefördert werden. Der Einbau muss allerdings bis zum 31.Dezember 2012 durchgeführt und von der Werkstatt bestätigt sein. Spätere Nachrüstungen können nach Freigabe der Fördermittel mit 260 Euro gefördert werden. Anträge nimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle entgegen. Mehr unter www.bafa.de
Es ist also höchste Zeit, dass sich betroffene Handwerksbetriebe um ihre Fahrzeugflotte kümmern und sie fit für die Umweltzonen machen. Viele Fachwerkstätten sind bereits gerüstet und beraten in kompetenter Form, ob und wie ein Fahrzeug nachrüstbar ist. |
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In regelmäßigem Abstand führen die Vertreter des Handwerks ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim. Vor kurzem fand dieses im neu renovierten "Haus des Handwerks" in der Wilferdinger Str. 6 statt. Großes Lob gab es hier vom OB in Richtung Handwerkskammer Karlsruhe für die gelungen Sanierung dieser historischen Villa aus der Gründerzeit.
Neben Themen wie Fachkräftesicherung, Masterplan, Clusterinitiative "Hochform", Ausweisung neue Gewerbegebiete, Imagefilm Pforzheim und der Feinstaubzone wurden auch die derzeitige wirtschaftliche Lage des Handwerks sowie der Stadt Pforzheim besprochen.
Seitens des Handwerks teilgenommen haben an diesem Gespräch: Kammerpräsident Wohlfeil, Hauptgeschäftsführer Lutz, stv. HGFin Dorwart-Walter, Außenstellenleiter Engelsberger sowie von Seiten der Kreishandwerkerschaft Kreishandwerksmeister Nagel mit seinen beiden Stellvertretern Kellenberger und Butz unde Geschäftsführer Morlock.
Bei diesem Gespräch vorgestellt hat sich auch der neue Direktor vom Wirtschaft- und Stadtmarketing Pforzheim (WSP), Herr Oliver Reitz. |
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Schwerpunktthema bei der diesjährigen Hauptversammlung der Metall-Innung Pforzheim-Enzkreis waren die Nutzungsmöglichkeiten, welche die sozialen Netzwerke für die Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung der Innung bieten können. Mit Jella Rottner, einer bekennenden Facebooknutzerin, konnte eine Referentin aus der entsprechenden Zielgruppe gefunden werden. Die 17-jährige versorgte die anwesenden Mitglider mit einer geballten Ladung Fachvokabular rund um das soziale Netzwerk. Sie zeigte Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten von Facebook auf und informierte über einen ersten Entwurf einer eigenen Fanseite der Innung auf Facebook. Das entsprechende Konzept hierfür hatte sie sendebereit auf ihrem Laptop mit dabei. "Wenn Sie wollen, können wir bereits morgen online gehen", so die junge Gymnasiastin.
"Wir leiden unter chronischem Nachwuchsmangel und müssen alles Mögliche versuchen, um auf unseren Beruf aufmerksam zu machen", so Obermeister Thomas Hagenlocher. Facebook sei dabei nur ein weiterer Baustein. Wenn möglich, will man bereits im kommenden Januar Facebook dazu nutzen, um auf die Ausstellung der Gesellenstücke im Metallhandwerk, welche im Anschluss an die Winter-Gesellenprüfung an der Alfons-Kern-Schule stattfindet, aufmerksam zu machen. |
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Die Förderung für Rußpartikelfilter geht 2013 weiter. Eigentlich sollte Ende 2012 Schluss sein - nun fördert das Bundesumweltministerium die Nachrüstung von Diesel-Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit Partikelminderungssystemen auch noch im Jahr 2013.
Während sich der Fördersatz für im Jahr 2012 durchgeführte Nachrüstungen auf 330 Euro beläuft, sinkt er 2013 allerdings auf 260 Euro. Anträge müssen elektronisch beim BAFA gestellt werden (www.bafa.de).
Mehr Infos hierzu unter:www.bafa.de/bafa/de/weitere_aufgaben/pmsf/index.html |
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Nach Schätzung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn steht im Zeitraum 2010 bis 2014 bei über 110.000 Familienunternehmen in Deutschland die Betriebsübernahme an. Allein das Handwerk in der Region Enzkreis und in Pforzheim geht von 150 Unternehmen im Jahr aus. Die erfolgreiche Abwicklung von Betriebsübergaben ist für eine Volkswirtschaft von zentraler Bedeutung. An einer erfolgreichen Umsetzung hängen zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze. Das Übergabeumfeld hat sich verkompliziert. Waren Ende des letzten Jahrtausends noch ca. 70 Prozent der Nachfolgen in Familienhand, treten heute nur knapp in 40 Prozent der Fälle Familienmitglieder in die Fußstapfen der familiären Vorgänger. In zunehmendem Maße beeinflusst auch der demografische Wandel das Nachfolgegeschehen.
Die Handwerkskammer Karlsruhe befasst sich bereits seit vielen Jahren mit der erfolgreichen Moderation der Unternehmensnachfolgen. Im Zuge der Sensibilisierung der abgebenden Unternehmer aber auch der interessierten Betriebsnachfolger lädt die Handwerkskammer Karlsruhe gemeinsam mit den Partnern IHK Nordschwarzwald und der Volksbank Pforzheim zu einem gemeinsamen -kostenlosem-Fachseminar zum Thema Unternehmensnachfolge ein. Es findet am Dienstag, dem 6. November um 17 Uhr im Haus des Handwerks in Pforzheim statt. In der Veranstaltung werden gelungene Betriebsnachfolgen aus der Praxis vorgestellt aber auch steuerliche, finanzielle und erbrechtliche Aspekte der Thematik beleuchtet.
Interessenten wenden sich für die Anmeldung zu der kostenfreien Veranstaltung an den Moderator Matthias Hermsdorf, Tel.0721/1600-164 oder per Email an hermsdorf@hwk-karlsruhe.de
Bei Rückfragen zum Thema:
Matthias Hermsdorf, Tel. 0721/1600-164
hermsdorf@hwk-karlsruhe.de |
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